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Herzlich Willkommen

Schön, dass Sie bei uns gelandet sind. Statt vieler Worte, lassen wir Bilder sprechen und laden Sie ein zu einer kleinen Reise in und um unser Haus. Schneller können Sie sich kaum einen ersten Eindruck verschaffen:

Wow – Ein Dankeschön der besonderen Art

Zu unserer Freude haben wir immer wunderbare Gäste. Am heutigen Sonntag ging bei herrlichem Wetter eine Seminarreihe zu Ende, deren Teilnehmer wir insgesamt 4 Mal über vier Tage betreuen durften.
Am letzten Seminartag wurde uns eine überraschende , aber schöne Art des Dankeschön Sagens zu Teil:

Wenn das nicht motiviert!

Der 11. März

Dieses Datum nehme ich zum Anlass, wieder einmal etwas zum Namensgeber der Tagungsstätte zu schreiben.
Heute vor 80 Jahren ist Silvio Gesell im “frühmärzlichen Flockenwirbel”, wie ein Freund Gesells in einer Biografie schrieb, in Oranienburg bei Berlin gestorben.
Die Parallele zu heute findet sich also auch im winterlichen Wetter, was um diese Jahreszeit durchaus auch anders sein könnte.

Leben und Werk Silvio Gesells drehen sich um das Geld, jenen einzigartigen Gegenstand, der uns heute mehr Kopfzerbrechen verursacht, denn je.
Gesell ist modern, weil seine Erkenntnisse bis heute nicht politisch umgesetzt wurden und ihre praktische Tauglichkeit beweisen konnten. Mit der zunehmend sich verschärfenden Krise zeigt sich aber auch, dass wir es uns nicht mehr allzu lange leisten können, nicht auch das Wagnis einzugehen, etwas Neues dem Tauglichkeitstest zu unterwerfen. Der Leidensdruck nimmt zu und die Alternative ist erdacht. Lassen wir Silvio Gesell selbst zu Wort kommen:

“Das heutige Geld ist der einzige Gegenstand in der Welt, der von allen Menschen ohne Ausnahme benötigt wird, dabei aber nicht wie alles andere verdirbt, sondern ewig gleich und unveränderlich bleibt.
Das Geld kann dem verkehr entzogen und demselben wieder zugeführt werden, wie es dem Besitzer desselben passt, ohne befürchten zu müssen, dass es faule oder verderbe. Kein Gegenstand eignet sich somit so vorzüglich zur Spekulation, wie das Geld. Brot, Fleisch, Petroleum, Eisen, Kupfer sind Gegenstände, die man braucht, aber man kann sie auch für kurze Zeit wenigstens entbehren und durch andere ersetzen. Das Geld ist aber durch nichts zu ersetzen. Niemand kann das Geld auch nur einen Tag entbehren.
Brot, Fleisch, Eisen usw. verlieren täglich an Gewicht, Maß oder Wert; wer damit spekuliert, setzt sich einem sicheren Verlust aus, während der Gewinn unsicher ist.
Hinzu kommt, dass die Waren, welche der Spekulant dem Verkehr entzieht, ihm Fracht und Lagerspesen verursachen und dass jene Waren von den Produzenten durch neue ersetzt werden können.
Das Geld aber verursacht keine Fracht- und Lagerspesen. es kann auch nicht beliebig durch neue Produktion ersetzt werden, und der Spekulant kann das Geld dem Verkehr auf unbestimmte Zeit entziehen, ohne sich irgend einem Verlust auszusetzen; der Spekulant braucht daher nur über die nötigen Mittel zu verfügen, um jede Spekulation mit sicherem Erfolg durchzuführen. [...]

Silvio Gesell
Aber Geld ist da, nur um den Verkehr zu erleichtern, nicht aber um damit zu spekulieren und um reiche Leute zu machen; und wenn es seinen Zweck in seiner jetzigen Form nicht erfüllt, dann soll es einfach entsprechend umgeändert werden.”

Diese erwähnte “Umänderung” hat Silvio Gesell auf einzigartige Weise dargelegt. Wer sich für diese Erkenntnisse interessiert, der sollte sich auf die “Datenreise” im Internet begeben und von einer Vision erfahren, die zu seiner zu machen sich lohnen würde.

2010 beginnt mit schönem Winterwetter

An der Tagungsstätte hat zum Jahresbeginn der Winter in seiner schönsten Pracht Einzug gehalten.
Rund 20 cm Neuschnee bedecken die Landschaft rund um das Haus. Wenn man in den Schanzenweg einbiegt, fühlt man sich fast wie im Winterurlaub. Hätten wir einen vernünftigen Hang in der der Nähe, stünde dem Skivergnügen nichts im Wege:

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Wir wünschen allen unseren Freunden und Gästen ein gesundes und erfolgreiches 2010 und freuen uns auf viele neue Gäste im Haus.

Ein herzliches Dankeschön

möchten wir auf diesem Wege unseren Gästen des zu Ende gehenden Jahres 2009 sagen.
Wir haben gemeinsam mit Ihnen viele schöne Stunden erlebt und wieder einmal ein Jahr hinter uns gebracht, das irgendwie viel zu schnell zu Ende ging.
Auch in 2010 werden wir wieder alles daran setzen, Ihnen gute Gastgeber zu sein.
Es wird manche Neuerung geben. Derzeit laufen die Arbeiten in unserem schönen, in den Wald ragenden Vortragssaal auf Hochtouren. Eine neue Lüftung wird eingebaut und soll für stets frische Waldluft (im Winter natürlich erwärmt) im Raum sorgen, damit die Seminare und Tagungen in noch besserer Atmosphäre stattfinden können.
Allen Freunde und Gästen der Tagungsstätte wünschen wir eine fröhliche Weihnachtszeit und Gesundheit und Erfolg für 2010.

Wuppertaler Schwebebahn stillgelegt

Diese Meldung erschütterte gestern die Einwohner der Stadt. Mit Recht. Die Schwebebahn ist nicht nur internationales Markenzeichen von Wuppertal. Es ist auch das beliebteste Verkehrsmittel der Stadt, mit nahezu 100.000 Fahrgästen pro Tag.
Gestern musste sie VORÜBERGEHEND aber immerhin für die Dauer von mehr als 5 Monaten (bis zum Ende der Osterferien 2010) stillgelegt werden, weil Statiker dazu geraten haben.
Die Meldungen im Internet überschlugen sich und spontan gingen viele Wuppertaler noch auf eine letzte Fahrt mit ihrer geliebten Schwebebahn.

Programm der Jahrestagung HUMANE WIRTSCHAFT

Von 27. bis 29.11. veranstaltet die Zeitschrift HUMANE WIRTSCHAFT ihre Jahrestagung bei uns. Angesichts der sich weiter verschärfenden Krise eine richtig hoffnungsvolle Veranstaltung. Hier ist das Programm:
Programm Jahrestagung

Topfgucker

Herbst am Haus

Die Jahreszeit mit dem unendlich vielen Laub am Boden hat auch uns im Griff.

27. bis 29.11.2009 HUMANE WIRTSCHAFT

Auch in diesem Jahr feiert die Zeitschrift HUMANE WIRTSCHAFT bei uns ihre Jahresfeier mit höchst interessanten Vortragenden. Laut Auskunft der veranwortlichen der Zeitschrift werden defintiv dabei sein:
Helmut Creutz,
Professor Jürgen Kremer
Professor Wolfgang Berger
Die Feier wird wie immer kulturell umrahmt. Dieses Mal kommt der Erfolgsautor des Roman “Das Tahiti-Projekt” zu uns und wird uns aus seinem neuesten Buch vorlesen.
Das Tahiti-Projekt wurde mit dem diesjährigen Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet.
Das detaillierte Programm der Veranstaltung wird in der November/Dezember-Ausgabe der Zeitschrift veröffentlicht.
Fest steht aber, dass die Besucher eine Fülle an Hintergrundwissen zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise vermittelt bekommen und eine Menge engagierte Querdenker aus dem Bereich Wirtschaft und Finanzen kennen lernen werden.
Anmeldungen sind schon jetzt, unter Tel. 02053-423766 möglich.